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Über 1.600 Besucher genossen den Kinderwassertag

WARL, WAZ und DNWAB machten das Wasserwerk zum Wasserspielplatz

Schon kurz nach der Eröffnung des 4. Kinderwassertages am Freitag strömten die Kinder der Kitas und Schulen der Region auf das Gelände des Ludwigsfelder Wasserwerkes. Begrüßt wurden sie von den Mitarbeitern des WARL, die an jeden der Besucher Gutscheine für Speis und Trank verteilten. Erste Station auf der Tour durch das Wasserwerk war der Stand der Kläranlage, wo André Höhne und Sven Hennig erklärten, wie das Wasser gereinigt wird. Ein Film zeigte die kleinen Rädertierchen, welche das Wasser auf biologische Art reinigen. Daneben gab es zahlreiche Fundstücke, angefangen bei einem Ehering, über Handys bis hin zu einem Gebiss. In einem Quiz erfuhren die Kinder, was alles nicht in die Toilette gehört.

Die Informationsangebote richten sich aber nicht nur an Kinder, auch Vater Marc Köppe erfuhr, „wo das Wasser herkommt und was damit passiert“. Er fand die Angebote sehr interessant und genoss die Zeit mit seinem Nachwuchs. Für den hatten die Schüler des 12. Jahrganges des Marie-Curie-Gymnasiums eine ganze Reihe von Experimenten vorbereitet. Dort wurden die besonderen Eigenschaften des Wassers, wie Oberflächenspannung anschaulich vorgeführt. Doch auch die sozialen Aspekte des Wassers wurden beleuchtet und so erfuhren die Kinder, wie es ihren Altersgenossen in den wasserarmen Regionen der Welt ergeht. Kreativ wurde es beim Blankenfelder Regenbogen e.V. wo Wasserbilder mit Wasserfarben entstanden.

Im hinteren Bereich des Geländes war eine große Wasserspielwiese aufgebaut. Dort gab es Klobrillenzielwerfen, das erfühlte Erlebnis Wasser auf dem Wasserschlauch oder Wettangeln wobei man sich entscheiden konnte, ob Müll oder Entchen geangelt werden sollen.

Die Kinder waren vom Angebot begeistert, so wie René-Monique Hauptmann, der am besten gefiel „das es schön warm ist, das es schön voll ist und die vielen Spiele.“ Erzieherin Angela Herbst vom DRK Kinderhaus Regenbogen lobte die gute Organisation und die zahlreichen kindgerecht aufbereiteten Angebote, „auch die Integrationskinder werden gut eingebunden.“

WARL Verbandsvorsteher Hans-Reiner Aethner freute sich darüber, auch komplette Firmenbelegschaften begrüßen zu dürfen, „die sind vom Schreibtisch weg, damit sie mal sehen was ein Wasserwerk ist.“ Am Nachmittag eroberten deutlich mehr Familien aus der Region als in den Vorjahren das Wasserwerk. Am Ende waren es rund 1.600 Besucher, die den 4. Kinderwassertag besuchten und sich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr freuen.

 

MJ